Unsere Buchempfehlungen
zur Advents- & Weihnachtszeit

Was liest Du denn zum Fest?

Für den Advent stellen wir euch unsere liebsten weihnachtlichen Kinderbücher vor – für jeden Tag bis Weihnachten eines. Denn mit dem Advent halten gemütliche Stunden Einzug ins Haus und Bücher sind wunderbare Begleiter durch diese besondere Zeit des Wartens und der Vorfreude.


Wenn ihr Fragen habt zu den Büchern, die wir hier empfehlen oder zu den Geschichten der Bibel, meldet euch bei uns. Unter hallo@kinderbibel-podcast.de hören wir immer gern von euch. Fragt uns. Traut euch! Wir finden, Fragen müssen immer und überall erlaubt sein – vor allem für Kinder. Wir sind gespannt, wie ihr unsere Lieblingsbücher findet, was euch gefällt und was ihr vielleicht auch nicht so gut findet. 

 

Jetzt aber erstmal viel Spaß beim Stöbern, Entdecken und beim Lesen!

Frohe Weihnachten – das große NordSüd-Weihnachtsbuch

Geschrieben und gestaltet von zahlreichen Autor*innen und Illustrator*innen


Wenn Weihnachten vor der Tür steht, ist alles möglich: Schneeflocken wird es warm ums Herz, ein kleiner Eisbär rettet eine riesige Rentierherde und ein kleiner Siebenschläfer verzichtet auf seinen Winterschlaf, um endlich mal auf den Nikolaus zu treffen, den er bisher jedes Jahr verschlafen hat.

Mama und Papa Kaninchen verraten ihren Kindern, worüber sich der Weihnachtsmann am meisten freut, der wiederum andere Pläne schmiedet:


„In diesem Jahr“, sagt Nikolaus,

„denk ich mir etwas Neues aus!

Es sollen sich die Spielzeugsachen

Doch selber mal Gedanken machen,

in welchem Haus, bei welchem Kind

sie Weihnachten am liebsten sind.“


Die Autoren Erich Kästner und Ted Rand lassen ihn trotz seiner neuen Idee verrußt durch den Kamin plumpsen.


„Ihr kriegt mich nicht!“ kräht der kleine, frisch gebackene Lebkuchenmann und macht sich auf und davon: „Niemand fängt mich kleinen Mann, weil ich so schnell rennen kann!“ Derweil trifft der kleine Paul trifft eines Abends seinen Adventswichtel, einen frechen, neugierigen kleinen Mann mit rotem Schal. Jedes Kind hat einen eigenen, höchstpersönlichen Adventswichtel. Wie… das wusstest Du noch nicht? Nenn ihn bloß nicht „Zwerg“, wenn Du ihn treffen solltest, dann rümpft er seine Wichtelnase.


In dieser wunderschönen Geschichtensammlung für Kinder ab 4 Jahren ist für jeden etwas dabei – 26 weihnachtliche Geschichten erzählen vom Warten, von Vorfreude, vom Teilen und Schenken und von dem Licht, das kommt. Klassische Märchen der Gebrüder Grimm und von Hans Christian Andersen sind ebenso zu finden wie die Weihnachtsgeschichte: Etliche Erzählungen in diesem Buch bringen Dir das Weihnachtswunder und seine Botschaft näher. Jede der 26 Geschichten ist als einzelnes Buch beim NordSüd-Verlag erschienen, in diesem weihnachtlichen Sammelband sind sie alle vereint – ein kostbarer Bücherschatz aus über 50 Jahren Verlagsgeschichte des bis heute größten Schweizer Bilder- und Kinderbuchverlags.


Mit Geschichten von Hans Christian Andersen, Bernadette, Nina Chen, Gisela Cölle, Maja Dusíková, Hans de Beer, Regina Fackelmayer, Hans Fischer, den Gebrüdern Grimm, O. Henry, Erich Kästner, Christa Kempter, Barbara Korthues, Dorothea Lachner, Annette Langen, Herbert Leupin, Marcus Pfister, Rose Pflock, Ted Rand, Béatrice Rodriguez, Gerda Marie Scheidl, Päivi Stalder, Eve Tharlet, Marije Tolman, Christa Unzner, Frauke Weldin, Brigitte Weninger, Józef Wilkon, Julie Wintz-Litty und Lisbeth Zwerger.


Altersempfehlung: ab 4 Jahren

NordSüd Verlag

www.nord-sued.com


1. Auflage 2016

Hardcover

256 Seiten

ISBN 978-3-314-10351-3

Bergkristall – Der Heilige Abend

Geschrieben von Anita Sansone Cotti nach Adalbert Stifter

Illustriert von Maja Dusiková


Zwei Bergdörfer, eines bescheiden mit einem roten, spitzen Kirchturm, das andere in einem viel schöneren, blühenderen Tal, beide getrennt durch einen großen, schneebedeckten Berg. Die Dörfler können sich untereinander nicht ausstehen, doch zwei Liebende finden sich und ziehen in das bescheidenere Dorf, die zugezogene schöne Färberstochter wird jedoch unfreundlich behandelt und ausgegrenzt. Das Paar bekommt Kinder: Konrad und Sanna, auch sie werden in ihrem Heimatdorf – wie ihre Mutter – als Fremde angesehen. Manchmal gehen sie die Großeltern im blühenden Tal auf der anderen Seite des Passes besuchen, so auch an einem Weihnachtsabend. Die Mutter warnt noch: Bleibt nicht zu lang und kommt bald zurück, „die Tage sind jetzt kurz und die Sonne geht bald unter.“ Bei Oma und Opa gibt es allerhand Leckereien, die Taschen werden gefüllt und schon bald machen sich die Kinder wieder auf den Heimweg. Als sie sich dem Wald nähern, beginnt es zu schneien. Anfangs freuen sie sich darüber, doch mit der Zeit wird die Schneedecke dichter und ihre Wanderung über den Pass immer beschwerlicher. Das stumme Schneetreiben hüllt alles in dichtes Weiß, es kommt wie es kommen muss und sie verlaufen sich. Es ist dunkel geworden und der Weg zu gefährlich, also suchen sie Unterschlupf. Am Himmel glänzen die Sterne, in allen Tälern bekommen die Kinder in dieser Stunde ihre Weihnachtsgeschenke. Konrad und Sanna haben nur einander und müssen sich wachhalten, um nicht im Schlaf zu erfrieren, was dank eines kräftigen Kaffeetrunks der Großmutter gelingt. Derweil raufen sich die verfeindeten Dörfler zusammen und stellen mehrere Suchtrupps auf. Kann es doch noch Weihnachten werden…?


Die Autorin Anita Sansone Cotti erzählt für Dich in diesem Buch eine Geschichte nach, die der Schriftsteller Adalbert Stifter vor über 170 Jahren niederschrieb und zu einem berühmten Weihnachtsklassiker geworden ist. In seiner Geschichte siegt Nächstenliebe und Mitgefühl über Fremdenfeindlichkeit,  Misstrauen und Vorurteile – zwar spielt sie am Heiligen Abend, sie könnte jedoch zu jeder Zeit im Jahr so stattgefunden haben. Die Botschaft dieser weihnachtlichen Geschichte hat nichts an Aktualität eingebüßt und ist heute vielleicht noch greifbarer als damals zu Zeiten von Adalbert Stifter.


Die Idee, „Bergkristall“ von Adalbert Stifter kindgerecht neu zu erzählen und zu zeichnen, kam den beiden Freundinnen Anita Sansone Cotti und Maja Dusiková vor langer Zeit auf einer gemeinsamen Reise in die Schweiz. Der Bohem Verlag, bei dem dieses Buch erst kürzlich erschienen ist, schreibt dazu auf dem Bucheinband: „Maja Dusiková liebte diese Geschichte schon als kleines Mädchen und wünschte sich seit jeher, sie eines Tages selbst als Bilderbuch zu malen. Dieses Buch haltet ihr nun in den Händen. Wir alle lieben diese Geschichte und hoffen, dass sie auch Euch weitere hundert Jahre gefallen wird. Frohe und friedvolle Weihnachten!“ Schöner hätten wir es auch nicht sagen können.

Bohem Press AG

www.bohem.ch


1. Auflage 2021

Hardcover

32 Seiten

ISBN 978-3-85581-580-7

Als ich Maria war

Geschrieben von Jutta Richter

Illustriert von Jacky Gleich


Am liebsten möchte sie morgens vor der rosafarbenen Wolkentasse mit dem dampfenden Kakao sitzen bleiben, anstatt zur Schule zur gehen. Schule ist blöd, denn sie ist die Neue – keiner mag neben ihr sitzen oder mit ihr spielen. In der Pause machen die Kinder eine Schneeballschlacht und sie ist das Ziel. Der strenge Lehrer Hanke, der die Pausenaufsicht hat, beißt in seine Stulle und schaut weg. Am schlimmsten ist diese Brigitte, „Du bist wie eine Blattlaus“, hat sie gesagt. „Und überhaupt… wie du schon aussiehst.“ Ausgerechnet Brigitte darf die Maria im Krippenspiel sein, dabei wäre es ihr größter Weihnachtswunsch, einmal selbst die Maria spielen zu dürfen, aber mit ihren kurzen Haaren wird sie nur ein Schaf. „Ein schwarzes Schaf“, kichert die gemeine Brigitte. Trotzdem wird sie ihr Bestes geben, damit Mama stolz auf ihr Schäfchen sein kann. Sie liebt Schnee. Früher hat sie gedacht, sie müsste sich nur lange genug im Schnee waschen, um so weiß zu werden wie die anderen Kinder - denn ihre Haut ist schwarz. Mama nennt es „ganz besonders“, doch sie will gar nicht besonders sein. Kurz vor der Aufführung des Krippenspiels am Heiligen Abend wird die gemeine Brigitte plötzlich krank und jemand muss einspringen… am Ende wartet erst Stille und dann ein tosender Applaus.

Behutsam führt dich die Autorin Jutta Richter mit ihrer Geschichte in die Gefühlswelt eines kleinen, namenlosen Mädchens, dass sich so gar nicht wohl in seiner neuen Umgebung fühlt. Sie wird ausgegrenzt und verspottet, niemand möchte sie kennenlernen. Den wahren Grund dafür erfährst Du allerdings erst nach der Hälfte des Buches. Auch die sanften, großflächigen Zeichnungen der Illustratorin Jacky Gleich auf jeder Seite des Buches lüften dieses Geheimnis erst spät. Du wirst es nach dem ersten (Vor-)Lesen bestimmt ein zweites Mal zur Hand nehmen, um nach versteckten Hinweisen in der ersten Hälfte zu suchen. Das kleine Mädchen bleibt bis zum Schluss ohne Namen – vielleicht braucht es den in dieser Geschichte nicht, da es wie ein Symbol für grundlose, schmerzliche Ausgrenzung steht.

Ein leises und trotzdem ergreifendes Buch mit einer weihnachtlichen Botschaft über Toleranz, die 365 Tag im Jahr aktuell ist – vielleicht aktueller denn je.


Altersempfehlung: ab 3 Jahren

Hanser Verlag

www.hanser-literaturverlage.de


4. Auflage 2017

Hardcover

32 Seiten

ISBN 978-3-446-23591-5

Drei Könige

Geschrieben von Erich Jooß

Illustriert von Maren Briswalter


Es sind schlimme Zeiten. Viele Menschen sind arm und müssen um das Nötigste betteln. Überall im Land sind Flüchtlinge unterwegs, die Ärmsten der Armen. In einer bitterkalten Winternacht stapfen drei kleine Gestalten durch den eisigen Schneematsch.

Das hatte sich der kleine König anders vorgestellt, er fror erbärmlich, die Krone hockt wie ein zerfleddertes Nest auf seinem Kopf und seine beiden älteren Brüder laufen so schnell, dass er kaum mithalten kann. Sie klopfen an viele Türen, die meisten bleiben verschlossen. Dabei wollen sie nichts für sich, sondern „nur für das neugeborene Kind, es ist noch ärmer als wir. Irgendwo dort draußen friert es und braucht deine Hilfe“. Der kleine König ist frustriert: „Wir sind gar keine Heiligen. Wir sind bloß Bettler mit schiefen Kronen und einem Sack, durch den der Wind bläst.“ Die Stille der Nacht macht ihm Angst. Doch der Stern – er führt sie. Dorthin, wo Menschen geben und auch dorthin, wo andere brauchen. Werden sie wirklich Weihrauch, Gold und Myrrhe finden?

Der Autor Erich Jooß erzählt die Geschichte der Weisen aus dem Morgenland in diesem Buch einmal ganz anders, begleitet von den frostzarten Zeichnungen der preisgekrönten Illustratorin Maren Briswalter. In welcher Zeit ihre Geschichte spielt, lässt sich nur erahnen, doch die Botschaft der drei kleinen Könige ist ohne jede Frage zeitlos.


Altersempfehlung: ab 5 Jahren

Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH

www.bibelwerk.de



1. Auflage 2017

Hardcover

32 Seiten

ISBN 978-3-460-24236-4

Vom Engel und dem heiligen Kind – Maria erzählt die Weihnachtsgeschichte

Geschrieben und illustriert von Willeke Brouwer

Aus dem Niederländischen übersetzt von Sabine Reinhardus


Anfangs ist Maria unsicher: Habe ich das nur geträumt oder war da wirklich gerade ein Engel? So schnell konnte sie sich gar nicht alles merken, was der Engel zu ihr sagte. Ein Kind von Gott? Ich bin doch nur ein einfaches Mädchen. Wie soll ich das denn bitte allen erklären: meinen Eltern und Josef und was sollen die Leute denken! Maria wird panisch. Was, wenn ihr niemand glaubt? Es drohen schlimme Strafen für unverheiratete Frauen und Mädchen, die schwanger werden. Es fällt ihr schwer, ehrlich zu ihren Eltern und zu Josef zu sein. Maria und Gott, beide haben nun ein gemeinsames Geheimnis – das ist aufregend und beängstigend zugleich. Ihre Gebete stärken Maria, sie schöpft Zuversicht. Trotzdem stellen sich ihr rein praktische Fragen, z.B. wie man überhaupt ein Kind Gottes erziehen soll.

Obwohl Frauen damals nicht allein reisen durften, besucht Maria ihre Tante Elisabet, die ebenfalls ein Kind erwartet. Während ihrer Zeit bei Elisabeth gelangt sie zu der Einsicht: „Gott hat etwas Großartiges getan. Es ist ein Wunder! Er hält, was er verspricht.“ Diese Worte werden später als „Magnificat“, der Lobgesang Marias, bezeichnet werden. Endlich steht auch Josef zu ihr und verspricht, sie mit all dem nicht allein zu lassen. Marias Freude darüber ist groß, sie jauchzt: „Baruch Hashem“ – Gott sei Dank!


Die Weihnachtsgeschichte mal anders: In acht bewegenden Kapiteln erzählt die Autorin Willeke Brouwer sie in ihrer Graphic Novel aus Sicht der Maria. In diesem kürzlich beim Verlag Herder erschienenen Buch steckt so viel mehr als die Weihnachtsgeschichte! Du erfährst viel über die Alltagswelt der Juden im Jahre null: Wie Männer und Frauen zu dieser Zeit lebten, wie jüdische Hochzeiten gefeiert wurden (Mazel-Tov!), wie Geburten abliefen und das Muttersein war. Was ist ein Rabbi, was sind Psalmen und was ist die Thora? Wie ging es den Menschen damals unter König Herodes und dem römischen Kaiser Augustus und warum sehnten sie sich nach einem „Messias“, der Frieden bringt? „Augustus will sein Volk zählen, dabei ist es überhaupt nicht sein Volk – er hat nur unser Land besetzt,“ denkt Maria trotzig vor ihrem Aufbruch nach Bethlehem.


In ihrer modernen, in schwarz-weiß gehaltenen Graphic Novel gibt Dir die Autorin sehr persönliche Einblicke in die Gefühlswelt der Maria und lässt Dich teilhaben an ihren Ängsten, Zweifeln und ihren Sternstunden. Sehr lustig: An einer Stelle hat sich die Künstlerin vermalt und kommentiert das schlicht mit „ups!“.


Eine tiefgehende Nacherzählung der Weihnachtsgeschichte, die ohne jeden Schnörkel auskommt und viele Wissenschätze birgt, nicht nur in der Weihnachtszeit – doch zu dieser Zeit vielleicht ganz besonders.


Altersempfehlung: ab 8 Jahren

Verlag Herder

www.herder.de


1. Auflage 2021

Hardcover

96 Seiten

ISBN 978-3-451-71582-2

Das Weihnachtskind

Geschrieben von Rose Lagercrantz

Aus dem Schwedischen übersetzt von Angelika Kutsch

Illustriert von Jutta Bauer


„Und dort im Stroh wurde das Kind geboren. Es schrie, wie Kinder schreien sollen, wenn sie auf die Welt kommen. Es schrie und fror! Und lebte… Und Maria tat, was Mamas tun sollen. Sie wickelte das Kind in Stofffetzen und gab ihm die Brust. Und alles wurde gut.“


Dieses Buch über die Weihnachtsgeschichte endet nicht mit dem Kind im Stall, Sternenfunkeln und der Ankunft der Weisen aus dem Morgenland, reich beladen mit königlichen Geschenken. Die Autorin Rose Lagercrantz erzählt Dir auch von der Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten vor dem machthungrigen König Herodes und ihrer Rückkehr in die Heimat nach dem Tod des zornigen Herrschers. Selbst den schrecklichen Kindermord des grausamen Königs lässt sie nicht aus. Sie stellt offene Fragen: Wie sollte das Kind den Frieden in die Welt bringen, nach dem sich alle Menschen so sehr sehnten? Warum sorgt der Gottessohn für jahrhundertelangen Streit? Stell Dir vor, Maria hätte damals schon davon gewusst. „Doch nicht alles wurde so, wie man geglaubt hatte. Es kamen neue Kriege. Dennoch gaben die Menschen die Hoffnung nicht auf. Sie hoffen noch immer.“


Die Autorin schreibt herrlich kurze und schlichte Sätze und hat dabei eine wunderbar klare und respektvolle Botschaft: „Und in jedem Jahr hält man in einer Nacht inne und zündet Kerzen an, die an Bethlehems Stern erinnern. Und die Kinder bekommen Geschenke, genau wie das Kind im Stall.“ Fast überall in der Welt wird Weihnachten auf diese Weise gefeiert, vielen Menschen spendet das Kind in der Krippe Hoffnung – heute wie damals.


Am Ende des Buches findest Du eine Widmung der Autorin: „Für Lis, die mich ermunterte, diese uralte Geschichte neu aufzuschreiben. Als Kind wusste ich nämlich nicht, warum jedes Jahr Weihnachten gefeiert wird. Bestimmt geht es auch heute manchen Kindern so.“ Was für ein Glück, dass die Autorin sich ein Herz fasste und die Weihnachtsgeschichte auf ihre eigene Weise niedergeschrieben hat. Wie heißt es bei uns im Kinderbibelpodcast so schön: „Was Du am Ende glaubst oder nicht glaubst, entscheidest DU allein.“


Die schwedische Originalausgabe erschien 2013 unter dem Titel „Julbarnet“, 2015 brachte der Moritz Verlag erstmalig die deutsche Übersetzung heraus, wunderschön illustriert von Jutta Bauer. Ein außergewöhnliches Buch über den Ursprung des wohl meistgefeierten Festes der Erde.


Altersempfehlung: ab 6 Jahren

Moritz Verlag

www.moritzverlag.de


3. Auflage 2017

Hardcover

32 Seiten

ISBN 9783895653094

Am 4. Advent morgens um vier

Geschrieben von Klaus Kordon

Mit Bildern von Jasmin Schäfer


Andreas und seine kleinen Geschwister Anna und Paul haben oft Hunger und frieren. Der Nikolaus kam bisher noch nie in das arme Dorf, woher also mehr Glück nehmen, wenn nicht stehlen? „Weihnachtswünsche, die man am vierten Advent morgens um vier in den Schnee schreibt, gehen in Erfüllung“, weiß der alte Schäfer Hinnerk zu berichten – aber ob das stimmt?


Tatsächlich schneit es in der Nacht vor dem 4. Advent und Andreas läuft mitten in der Nacht hinaus. „MEHR GLÜCK. ANDREAS“, schreibt er in den Schnee. Am Heiligen Abend klopft es unvermutet an der Tür, ein fremder Mann in dunklem Mantel und mit dichtem Bart fragt nach Andreas. Er hat freundliche Augen und möchte tatsächlich etwas von seinem Glück abgeben: Hunger und Kälte können der Familie fortan nichts mehr anhaben. Jedes Jahr aufs Neue erscheint der namenlose Fremde und lässt Geld für Andreas da – er und seine Familie erarbeiten sich mit dieser Unterstützung fleißig ein gutes Auskommen und ein angenehmes Leben. Doch sagt der geheimnisvolle Wohltäter jedes Jahr erneut: „Das ist ein Anfang, aber noch nicht genug.“ Die Jahre gehen ins Land, Andreas wird älter, wohlhabender und immer nachdenklicher, irgendetwas fehlt… Nach all den Jahren kann er den sich immer wiederholenden Satz am Weihnachtsabend nicht mehr hören, wann ist es denn nun endlich genug? Er hatte sich doch damals mehr Glück gewünscht, nicht immer nur mehr von allem. „Bitte!“, fleht er den Fremden eines Weihnachtsabends an, „Ich muss wissen, was ich noch tun soll. Sonst ist all mein Glück nichts wert!“. Doch er erhält nur die Antwort: „Dabei kann ich Dir nicht helfen. Das musst Du ganz allein wissen.“ Selbst der alte Hinnerk weiß keinen Rat. Wie und wo soll Andreas Antwort auf seine brennende Frage finden?


Was bedeutet Glück? Je mehr Menschen Du fragst, desto unterschiedlicher werden die Antworten vermutlich ausfallen. Oder haben die Antworten vielleicht doch alle etwas gemeinsam? „Am 4. Advent morgens um vier“ enthält eine ganz eigene Weihnachtsbotschaft, die Dich zum Grübeln bringen könnte. In der trubeligen, bunten Hektik im Advent kann es guttun, über „wahres Glück“ nachzudenken.  


Die Originalausgabe dieses Buches erschien schon 1990, vor über 30 Jahren. Der Autor Klaus Kordon schuf mit dieser Weihnachtsgeschichte einen weihnachtlichen Klassiker für Kinder ab 6 Jahren, der 2013 vom Verlag Beltz & Gelberg mit stimmungsvollen Bildern von Jasmin Schäfer neu aufgelegt wurde.


Altersempfehlung: ab 6 Jahren

Beltz & Gelberg in der Verlagsgruppe Beltz

www.beltz.de


5. Auflage 2020

Hardcover

57 Seiten

ISBN 978-3-407-82029-7

Wir warten auf Weihnachten mit den schönsten Wintergeschichten aus aller Welt

Geschrieben von Dawn Casey

Aus dem Englischen übersetzt von Kathrin Köller

Illustriert von Zanna Goldhawk


Dieser weihnachtliche Bücherschatz erschien erst kürzlich beim Knesebeck Verlag und enthält 18 winterliche Sagen und Märchen, nacherzählt von der englischen Autorin Dawn Casey. Zu Beginn ihres Erzählzaubers wünscht Dir die Autorin: „Mögen euch diese Geschichten mitten im Winter Magie, Wunder, Weisheit und Freude schenken.“ Dawn Casey liebt die Natur und alte Sagen – wie viel Zauber und Wissen sie in ihren Geschichten aus aller Welt gesammelt hat!


In einem norwegischen Volksmärchen wagt sich eine Prinzessin in den Palast des weißen Bärenkönigs und nimmt es mit einer Trollhexe auf. In einer polnischen Volkssage ist Mond eine *sie*, die sich nichts sehnlicher wünscht als einen kuscheligen Mantel, in dem sie sich warm einmummeln kann. Du findest das russische Märchen von „Väterchen Frost und seinem Schneemädchen“ und Nacherzählungen des berühmten Wintermärchens „Die Schneekönigin“ von Hans Christian Andersen oder des Weihnachtsklassikers „Der Nussknacker“ (E.T.A. Hoffmann), wo es am Ende heißt: „Ich verrat dir ein Geheimnis… Überall um uns herum ist Magie, wenn wir die Welt mit Staunen betrachten.“


„Mukashi, mukashi“ – so beginnen japanische Märchen und Volkssagen, es bedeutet übersetzt so viel wie „vor langer, langer Zeit…“. Ein Tanuki ist ein japanisches Fabeltier, das es wirklich gibt – sie werden auch japanische Waschbären genannt, sind aber in Wahrheit Marderhunde. Eigentlich halten diese Tiere Winterschlaf, doch in einer japanischen Sage bittet ein Tanuki mitten im Winter um Einlass bei einem alten Mönch.


Zu jeder der 18 Geschichten gibt es ein kleines Vorwort der Autorin, in dem sie etwas zu den unterschiedlichen Ländern, deren Legenden oder den handelnden Hauptfiguren erklärt. Du lernst dazu über Weihnachtsbräuche anderer Länder, wie z.B. die „Las Posadas“ in Mexiko und erfährst, wie der Weihnachtsstern zu seinem Namen kam, warum silberne Tannenzapfen in deutschen Christbäumen hängen oder weshalb in England Apfelbäume gesegnet werden.


Sowohl die von Dawn Casey nacherzählten Märchen und Sagen als auch die malerischen, funkelnden Zeichnungen von Zanna Goldhawk laden in der dunklen Jahreszeit zum Lauschen, Lesen und gemütlichen Verweilen ein. Besonders an Orten, „wie auf dem Schoß der Großmutter, wo magischerweise immer noch Platz für jemand Kleines ist.“


Ein winterlich-weihnachtliches Schmuckstück für jedes Bücherregal!


Altersempfehlung: ab 5 Jahren

Knesebeck GmbH & Co. Verlag KG

www.knesebeck-verlag.de


1. Auflage 2021

Hardcover

96 Seiten

ISBN 978-3-95728-522-5

Wem gehört der Schnee?

Geschrieben von Antonie Schneider

Illustriert von Pei-Yu Chang


Viele Kulturen sehen in der alten, ehrwürdigen Stadt Jerusalem ihr zu Hause. Die drei abrahamitischen Weltreligionen treffen hier in der israelischen Hauptstadt aufeinander: Christliche Kirchen, jüdische Synagogen und Moscheen kennzeichnen das Stadtbild. Eines Nachts schneit es in Jerusalem – das passiert so gut wie nie! Die Kamele wundern sich. „Kirchtürme bekommen weiße Spitzen, der Felsendom eine weiße Mütze und die Klagemauer eine weiße Decke.“ Alle sind ganz aus dem Häuschen, Erwachsene und Kinder liefern sich Schneeballschlachten und bauen Schneemänner, sogar die Schule fällt aus!


Rafi, Mira und Samir spielen im Schnee, doch sie ziehen Grenzen zueinander. Mein Schnee, Dein Schnee, bis hierhin und nicht weiter. Ein großer Streit zwischen den Kindern entbrennt: Welcher Schnee ist der wahre, echte, bessere Schnee? Eine Antwort muss her – Imam, Priester und Rabbi sollen es richten. Doch angekommen in den Gotteshäusern, ist der Schnee geschmolzen. Nun ist der ganze Spaß dahin, über ihrem Streit haben die drei Kinder das Spielen vergessen und die Freude am Schnee verloren. War es das wirklich wert?


Die Autorin Antonie Schneider hat viele Bücher für Kinder geschrieben, in denen sie das Thema Glaube und Religion für Kinder verständlich aufbereitet. In diesem Buch behandelt sie umsichtig und behutsam ein schwieriges Thema, über das Erwachsene seit hunderten von Jahren diskutieren, sich zerstreiten und sogar bekämpfen. Dabei liefert sie keine vorgefertigten Antworten, sondern regt Dich zum Nachdenken an: „Es ist so still. Es gibt genug Schnee für alle.“


Im Februar 2021 hat es tatsächlich in Israel und in den Palästinensergebieten das erste Mal seit vielen Jahren geschneit! Die Bilder von der verschneiten Klagemauer und den Schneemännern vor dem Felsendom gingen damals um die Welt. Als wäre die Zeichnerin Pey-Yu Chang dabei gewesen, zeichnet sie ein Bild vom schneebedeckten Jerusalem – doch das Buch entstand zwei Jahre davor.


Altersempfehlung: ab 5 Jahren

NordSüd Verlag

www.nord-sued.com


1. Auflage 2019

Hardcover

32 Seiten

ISBN 978-3-314-10420-6

Die Geschichte vom Weihnachtsglöckchen

Geschrieben von Rolf Krenzer

Illustriert von Maja Dusíková


Die kleine Rahel vermisst ihre Mutter, die vor langer Zeit gestorben ist. Sie ist oft allein, denn ihr Vater muss mit den anderen Hirten die Schafe auf den Weiden nahe Bethlehem hüten. Als Rahel eines Tages ein feines, silbernes Glöckchen findet, rät ihr die alte Ruth: „Du darfst es so lange behalten, bis bei uns einmal etwas ganz Besonderes geschieht.“ Rahel verwahrt es sicher und gut, bis sie eines Nachts von ihrem aufgeregten Vater geweckt wird.


Ein Engel war den erschrockenen Hirten erschienen, die auf die Knie fielen und nicht wagten, sich zu rühren. „Wann hatte jemals ein Schafthirte einen Engel in all seinem Glanze gesehen?“, doch dieser Engel brachte frohe Botschaft. Es wurden immer mehr Engel, ihr Gesang schallte über die Weiden bis hoch zum Sternenhimmel. Die Hirten brechen auf Richtung Stall, doch ein Geschenk muss her – ihre Wahl fällt auf ein Schaf und sein Lämmchen.


Rahel muss nicht lange überlegen: Nun ist die Zeit gekommen, das Glöckchen herzuschenken. Sie bindet es dem Lämmchen um den Hals und darf ihren Vater und die Hirten mitten in der Nacht auf ihrem Weg zum Stall begleiten. Angekommen im Stall, findet sie weit mehr als ein Kind in einer Krippe – etwas, das sie nie wieder loslassen wird.


„So blieb das zarte Klingen im Stall…“ Der Autor Rudolf Krenzer hat mit diesem Kinderbuch ab 3 Jahren eine zauberhafte Geschichte geschrieben, wie das Weihnachtsglöckchen zum Christkind kam und uns bis heute an das wunderbare Geschehen in Bethlehem erinnert. Weihnachtlich illustriert wurde die Geschichte von Maja Dusíková – ihre liebevollen und ruhigen Zeichnungen entführen Klein und Groß ins winterliche Bethlehem und in den leuchtenden Stall.


Altersempfehlung: ab 3 Jahren

Bohem Press AG

www.bohem.ch


11. Auflage 2020

Hardcover

32 Seiten

ISBN 978-3-85581-565-4

Der kleine Lord

Geschrieben von Frances Hodgson Burnett

Aus dem Englischen übersetzt von Gundula Müller-Wallraf

Illustriert von Jan Reiser


Der liebenswürdige blonde Lockenkopf Cedric lebt mit seiner Mutter in New York. Sein Vater starb als er noch sehr klein war, Cedric erinnert sich nur noch an seinen Schnurrbart und die blauen Augen. „Da, wo er jetzt ist, geht es ihm gut. Wir haben jetzt nur noch uns beide.“, hatte Mama damals zu ihm gesagt. Die beiden führen ein bescheidenes Leben, Cedric verbringt seine Freizeit am liebsten beim Gemischtwarenhändler Mr. Hobbs, mit dem er täglich diskutiert, am liebsten über Politik. Was Cedric nicht weiß: sein Vater war der jüngste Spross einer englischen Adelsfamilie. Eines Tages steht ein englischer Anwalt in der Tür, der ihn und seine Mutter nach England holen will, Cedric erklärt es seinem Freund Mr. Hobbs so: „Wenn mein Papa nicht gestorben wäre, wäre ich kein Lord und auch kein Earl, und mein Papa wäre kein Earl geworden, wenn seine beiden Brüder nicht gestorben wären. Aber jetzt sind alle tot und außer mir ist keiner mehr übrig – jedenfalls kein Junge -, und deshalb muss ich jetzt Earl werden und mein Großpapa hat jemanden geschickt, um mich nach England zu holen.“


Viele Fragen über die Zukunft tun sich auf. Mit einem feuerroten Taschentuch winkt Cedric von der Reling des Schiffes als es den amerikanischen Hafen verlässt, um ihn nach England zu bringen. Angekommen in der neuen Heimat, muss er schon die erste schlechte Nachricht verdauen: seine Mutter wird nicht bei ihm im Schloss wohnen dürfen, sie ist in einem Haus in der Nähe untergebracht, die Gründe dafür erfährt Cedric nicht. Seine Mutter stellt jeden Abend ein Licht ins Fenster, das er von weitem sehen kann. Es sagt: „Gute Nacht! Gott behüte Deinen Schlaf.“


Die Gegend („es ist sogar noch schöner als im Central Park!“) und das Haus gefallen Cedric ausnehmend gut: ein Königsschloss wie im Märchenbuch. Die erste Begegnung mit seinem Großvater, dem alten, kaltherzigen Earl von Dorincourt, verläuft unerwartet harmonisch. Seine Lordschaft ist es nicht gewohnt, dass Menschen ihm so vertrauens- und liebevoll gegenübertreten wie Cedric, Kinder hält er für nervige Quälgeister. Die schaurigsten Geschichten über den Earl und sein fürchterliches Benehmen gelangen regelmäßig vom Schloss ins Dorf. Doch Cedric erobert das harte Herz des mürrischen Edelmannes im Sturm – er ist so stolz auf den kleinen Enkel, dass sein Interesse am Leben zurückkehrt und sogar sein gesundheitlicher Zustand sich täglich bessert. Nichts bewegt den „schrecklichen, alten Earl“ mehr als das felsenfeste, unerschütterliche Vertrauen seines Enkels in seine Großzügigkeit und Güte. Der Junge bewirkt Wunder – ist der herrische Lord auf dem Weg, doch noch ein besserer Mensch zu werden? Irgendwann wird das hölzerne Lächeln des alten Mannes einem echten Lächeln zum Verwechseln ähnlich. Der eigensinnige Earl of Dorincourt lässt sich ein auf die Liebe zu seinem Enkelkind, doch eines Tages erreicht ihn eine schreckliche Nachricht, die alles verändert.


Die Erstausgabe dieses Buches erschien 1886 unter dem Titel „Little Lord Fauntleroy“. Die Autorin Frances Hodgson Burnett hat mit diesem Buch einen herzergreifenden, zeitlosen Klassiker geschaffen, der sich seit 135 Jahren weltweit großer Beliebtheit bei Groß und Klein erfreut, insbesondere in der Weihnachtszeit. Die Geschichte des kleinen Cedrics rührt das Herz an, enthält aber auch sehr ernste Themen wie den Tod, Verlust eines Elternteils, Armut und die großen Unterschiede zwischen Arm & Reich. Zwar spielt die Geschichte in der Gesellschaft des 19. Jahrhundert, doch die Botschaft der gelebten Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft lässt sich wunderbar in jede Zeit transportieren - jeder kann denen helfen, die in Not sind.

In 2019 hat der Knesebeck Verlag diesen internationalen Klassiker der Kinderliteratur als ungekürzt übersetzte Geschenkausgabe neu aufgelegt, wunderschön illustriert von dem Künstler Jan Reiser. Seine detailreichen Zeichnungen, die manchmal über eine ganze Doppelseite gehen, geben Dir eine Idee von der damaligen Zeit und den Stimmungen der Geschichte. Dieses hochwertig ausgestaltete Buch ist in Bild und Text ein perfekter Einstieg in die klassische Kinderliteratur!


Altersempfehlung: ab 8 Jahren

Knesebeck GmbH & Co. Verlag KG

www.knesebeck-verlag.de


1. Auflage 2019

Hardcover

192 Seiten

ISBN 978-3-95728-303-0

Die Weihnachtsgeschichte für das erste Lesen

Geschrieben von Christiane Herrlinger

Illustriert von Matthias Weber


Die Weihnachtsgeschichte für Lesestarter! Egal ob jung oder alt: das Lesen lernen fällt uns nicht einfach in den Schoß. Um den Buchstabensalat aus Strichen und Punkten zu entwirren, braucht es Training, für manche ist es harte Knochenarbeit. Lass Dich nicht unterkriegen, Übung macht den Meister! Je mehr Du liest, desto schneller kannst Du irgendwann nicht nur Buchstaben, sondern auch ganze Wörter und sogar Sätze auf einen Blick erfassen. Dann beginnt der Buchstabensalat zu klingen, gewinnt Bedeutung und wird zum Erlebnis! Je größer die Schrift, desto besser. Mit schönen Bildern werden Deine Erlebnisse mit Büchern und Geschichten noch eindrücklicher. Du kannst in die wundervolle Welt der Bücher eintauchen, Neues entdecken und Dich durch und mit Geschichten tragen lassen.


Lesen lernen gelingt, wenn die richtigen Bücher dafür bereitstehen. In der schönen Buchreihe der Deutschen Bibelgesellschaft „Bibelgeschichten für das erste Lesen“ darf natürlich auch die Weihnachtsgeschichte nicht fehlen! Sie ist von der Autorin Christiane Herlinger lebendig nacherzählt und in gut verständlicher, leicht lesbarer Schrift aufbereitet. Die wunderbar farbenfrohen und eindrücklichen Zeichnungen von Mathias Weber auf jeder Buchseite lockern die Lektüre auf und helfen Dir, das Gelesene zu verstehen.


Altersempfehlung: ab 6 Jahren

Deutsche Bibelgesellschaft

www.die-bibel.de


1. Auflage 2020

Hardcover 

40 Seiten

ISBN 978-3-438-04725-0

Das Licht in der Laterne

Geschrieben von Georg Dreißig


Maria und Josef sind mit ihrem Eselchen auf dem beschwerlichen Weg nach Betlehem. Sie sind arm und müssen um Essen oder einen Schlafplatz bitten, manchmal schlafen sie unter freiem Himmel. Unterwegs geschehen allerlei wundersame Dinge: Dornen werden zu Rosen, Stroh wird zu Gold, eine karge Suppe verdoppelt sich und Wölfe stehen plötzlich friedlich bei den Schafen. Als Maria Heimweh bekommt, spendet der Wind ihr Trost und als sie eines Morgens erwacht, ist ihr blauer Mantel übersät von goldenen Sternen. 


Derweil in Betlehem füttert der Wirt den Ochsen Remus, aber die Kerze in der Laterne erlischt. Wundersamerweise leuchtet die Laterne am nächsten Abend wieder im Stall – eine gewöhnliche Kerze war es nicht. Was also bringt die Laterne im Stall zum Leuchten? Der Engel Gabriel schaut vor der Geburt des Christkinds noch einmal im Stall vorbei, dort sieht es aus wie bei Hempels unterm Sofa. Er bittet den Ochsen Remus für Ordnung zu sorgen, der hat keine Lust und kaut gemächlich sein Heu – unverhofft kommt Hilfe von anderen kleinen Stallbewohnern, die gerade noch rechtzeitig für Ordnung sorgen.


„Das Licht in der Laterne“ begleitet Dich mit 24 kleinen Geschichten durch den Advent.  Anders als in vielen anderen Büchern geht es dem Autor Georg Dreißig nicht nur um die Heilige Nacht in Bethlehem, sondern auch um den Weg dorthin. Dieser Weg steht für die Vorfreude im Advent - nicht nur Deine eigene, sondern die von aller Welt. An der einen oder anderen Stelle wirst Du anhand der Wörter spüren, dass der Autor diese Geschichten vor über 30 Jahren aufgeschrieben hat. Das tut dem Zauber der Geschichten keinen Abbruch, versprochen! Jeden Tag kannst Du Maria und Josef ein Stückchen auf ihrem Weg begleiten und dem Stall ein bisschen näherkommen. Von Geschichte zu Geschichte leuchtet das Weihnachtslicht allmählich immer heller und soll doch am Ende alle Dunkelheit vertreiben. Kann es nun endlich Weihnachten werden im Stall, in dem die Laterne noch brennt?


Vielleicht hast Du Dich schon so manches Mal gefragt, warum in manchen Christbäumen rote Äpfel hängen oder warum Christrosen ausgerechnet zur Weihnachtszeit blühen – in diesem Buch stecken mehr liebevolle Antworten, als Du vermuten kannst.


Altersempfehlung: ab 5 Jahren

Verlag Urachhaus

www.urachhaus.de


15. Auflage 2018 

Hardcover 

80 Seiten

ISBN 978-3-87838-535-6

Die Märchenbahn

Geschrieben von Rolf Krenzer

Illustriert von Sita Jucker


Der Papa von Beat hat einen geheimnisvollen Job, über den er nicht viel verraten darf: als verkleideter Nikolaus ist er Straßenbahnführer der Märchenbahn! Diese bunt verzierte Bahn fährt im Advent täglich mit den Kindern durch die winterliche Stadt. Natürlich wollen alle mit, darum heißt es anstehen und warten, warten, warten. Beat und seine Schwester Helen würden zu gern jeden Tag mitfahren, doch Papa sagt: Gerechtigkeit muss sein - alle Kinder der Stadt wünschen sich so sehr eine Fahrt mit der Märchenbahn, also müssen auch Beat und Helen warten (Du ahnst bestimmt, wie schwer das Warten fällt, besonders im Advent).


Aber wenn alle wollen, was am schönsten ist, wie kommt man dann an eine Fahrkarte für eines der schönsten Ereignisse des Jahres? Plötzlich steht am nächsten Tag ein kleiner Nikolaus neben dem großen Nikolaus und ruft: „Ich komme mit!“ 

Ob es für kreative kleine Nikoläuse eine Sonderfahrt mit der Märchenbahn geben wird, erfahrt ihr nur in diesem zauberhaft von Sita Jucker gestalteten Buch, geschrieben vom Autor Rolf Krenzer.


Altersempfehlung: ab 3 Jahren

Bohem Press AG

www.bohem.ch


1. Auflage 2017 

Hardcover 

32 Seiten

ISBN 978-3-85581-526-5

Die schönste Zeit

Geschrieben von Monika Utnik-Strugała

Aus dem Polnischen übersetzt von Angelika Gajkowski

Illustriert von Ewa Poklewska-Koziełło


Alle Welt feiert Weihnachten und in jedem Land gibt es andere Weihnachtsbräuche und -traditionen. 

In Holland kommt der Nikolaus schon am 11.11. auf einem Pferd daher geritten, während es in Norwegen und Spanien gar keinen Nikolaustag gibt. Am 13. Dezember wird in vielen schwedischen Dörfern und Städten das Lichterfest in Gedenken an die heilige Lucia gefeiert und hat dabei schon so manchen Nobelpreisträger überrascht. 

Wusstest Du, dass das Land Norwegen der Stadt London jedes Jahr einen riesigen Tannenbaum schenkt, als Dank für die Hilfe im 2. Weltkrieg? Der Vatikan bekommt einen Weihnachtsbaum aus den Alpen, in Rio de Janeiro gibt es alle Jahre wieder einen schwimmenden Tannenbaum. Nadelbäume sind von jeher etwas Magisches, da sie immer grünen und ihre Nadeln nie verlieren. Schon die Römer und Ägypter schmückten Bäume und Häuser zu einer bestimmten Zeit im Jahr – aber warum wird ein Tannenbaum zur Weihnachtszeit geschmückt? 


In anderen Ländern bringt nicht das Christkind oder der Weihnachtsmann die Geschenke; auch werden überall auf der Welt unterschiedliche Speisen zum Weihnachtsfest zubereitet. Aber es gibt eine Sache, die in fast allen Ländern gleich ist – was das ist, verraten wir hier natürlich noch nicht. In diesem Buch der polnischen Autorin Monika Utnik-Strugała erfährst Du, woraus Harry Potters Zauberstab geschnitzt ist, warum amerikanische Kinder Socken über den Kamin hängen und was den Stern über Bethlehem zum Leuchten gebracht haben könnte.


„Die schönste Zeit“ ist kein Geschichten-Buch, auch wenn die festlichen Zeichnungen von Ewa Poklewska-Koziełło das vermuten lassen könnten. Es ist ein Buch für Neugierige, ein Weihnachts-Alleswisser-Buch. Mit diesem Buch wirst Du  - stipp, stapp, huckepack – internationale/r Weihnachts-Spezialist*in!


Altersempfehlung: ab 5 Jahren

NordSüd Verlag

www.nord-sued.com


1. Auflage 2020

Hardcover 

128 Seiten

ISBN 978-3-314-10543-2

Die Weihnachtsheiligen

Geschrieben von Dr. Reinhald Abeln

Illustriert von Maren Briswalter


Mit dem Advent startet das neue Kirchenjahr, in dieser Zeit gibt es viel zu entdecken. Sankt Martin ist der Vorbote des Advents, die Heilige Barbara wird am 04.Dezember verehrt. Der Nikolaus bringt am 06. Dezember nicht nur Süßes für Deine geputzten Stiefel, er gilt auch als Schutzpatron aller Kinder. Das Lichterfest zu Ehren der heiligen Luzia ist zwar besonders in Schweden sehr üblich, dennoch stammte diese Heilige aus Italien. Die Bibel erzählt Dir nur wenig über Maria und Josef, aber in diesem Buch findest Du viele Informationen über die beiden! Silvester ist die lauteste Nacht des Jahres, aber wusstest Du, dass der Silvestertag seinen Namen einem Papst verdankt? Papst Silvester verstand sich gut mit dem Kaiser, mit ihm begann für die Kirche eine Zeit des Friedens nach langen Jahren der Verfolgung. 


Der Autor Reinhard Abeln erzählt Dir in diesem Buch keine Weihnachtsmärchen, sondern berichtet ausführlich über die Geschichten der Weihnachtsheiligen: wer sie waren, warum diese Frauen und Männer verehrt werden und wie ihre Festtage gefeiert werden – damals und auch heute noch. Zu den Geschichten der Heiligen sind kleine Gebetsvorschläge am Ende jeder Story zu finden. Mit leichtem Strich und in zarten Farben führen Dir die Bilder der Zeichnerin Maren Briswalter das Leben der Heiligen und die vielfältigen Bräuche anschaulich vor Augen. Wenn Du in der Vorweihnachtszeit einen Vortrag für die Schule über die Weihnachtsheiligen halten möchtest, ist dieses Buch die perfekte Quelle! Auch für die Vorbereitung und Gestaltung von Kindergottesdiensten oder Religionsunterricht eignet sich dieses Buch ganz hervorragend.


Altersempfehlung: ab ca. 6 Jahren

Ein camino-Buch aus der Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH

www.caminobuch.de


1. Auflage 2018

Hardcover 

72 Seiten

ISBN 978-3-96157-081-2

Marias kleiner Esel

Geschrieben von Gunhild Sehlin


So einen Esel hat man in ganz Nazareth noch nicht gesehen: faul, zottelig und aufmüpfig ist er, ständig schüttelt er die Zweige ab, die er eigentlich nach Hause tragen soll. Die anderen, fleißigen Esel ärgern sich über ihn und schließen ihn aus, die Menschen der Stadt lachen oft über ihn. Eines Tages trifft der kleine störrische Esel am Brunnen der Stadt auf Maria und verliert sofort sein Herz an diese sanftmütige Frau. So kommt es, dass der kleine Esel Maria und Josef auf ihrer langen Reise nach Betlehem begleiten darf, aber er ist nicht der einzige Begleiter…


Eines Abends setzen sich Maria und Josef müde und dankbar ans Feuer der Hirten, es ist nicht mehr weit, schon bald sind sie am Ziel. Der kleine Esel ist sehr aufgeregt, denn Maria sagt, dass das Kind nicht mehr lang auf sich warten lässt. Die Sterne leuchten heute Nacht ungewöhnlich hell und spiegeln sich in seinen Augen. Wie können die beiden jetzt seelenruhig schlafen? Außerdem hat er doch den Tieren daheim versprochen, Maria rechtzeitig und sicher nach Betlehem zu bringen. Angekommen in Bethlehem hinkt der kleine tapfere Esel und ist so schrecklich müde von der langen Reise, dass er den Engel, der ihm den Weg weisen will, nicht sehen kann – doch es kommt unverhoffte Hilfe. 

„Eine merkwürdige Nacht.“, stellt der alte Wirt fest: Ein großer Stern, wie es ihn nie zuvor gegeben hat, strahlt hell. Vogelgesang mitten in einer Winternacht, das Heu im Stall duftet nach Frühlingsblumen. Was birgt diese so sonderbare Nacht?


Dieses Buch der schwedischen Autorin Gunhild Sehlin erschien erstmals 1963 in Deutschland und ist seit fast 60 Jahren eines des beliebtesten Vorlesebücher zur Weihnachtszeit. Mit viel Gefühl erzählt Dir die Autorin die Weihnachtsgeschichte aus einem Blickwinkel, der Dich schnell einfangen und vielleicht sogar ein wenig bezaubern wird. Der kleine Esel ist unser heimlicher Held der Geschichte, denn ohne ihn hätten Maria und Josef es wohl nie rechtzeitig bis nach Bethlehem geschafft. In vielen Familien gehört „Marias kleiner Esel“ zum Advent wie Plätzchen und Kerzenschein und weckt bestimmt auch Deine festliche Vorfreude auf die Heilige Nacht.


Altersempfehlung: ab 5 Jahren

Verlag Urachhaus

www.urachhaus.de


4. Auflage 2019

Hardcover 

188 Seiten

ISBN 978-3-8251-7907-6

Die Legende vom heiligen Nikolaus

Geschrieben von Anselm Grün

Illustriert von Giuliano Ferri


Lasst uns froh und munter sein – Nikolaustag! Jedes Jahr am 06. Dezember stehen kleine und große blank geputzte Schuhe bereit und warten darauf, gefüllt zu werden. Nikolaus ist einer der bekanntesten und beliebtesten Weihnachtsheiligen und Schutzpatron aller Kinder. Als Schutzpatron der Seefahrer und Kaufleute wurde der Heilige Nikolaus sogar zum Schutzpatron der Hanse. Viele Kirchen sind ihm gewidmet – vielleicht gibt es ja auch in Deiner Stadt eine Nikolaikirche?


Wer war denn eigentlich dieser Nikolaus? Er lebte im 4. Jahrhundert in der heutigen Türkei und leitete ein Kloster. Das war damals keine leichte Aufgabe, denn die Christen wurden zu dieser Zeit verfolgt. Er half vielen armen Menschen, besonders kümmerte er sich um die, die in Not und Gefahr waren, vor allem um Kinder. Am liebsten half er im Verborgenen und wollte keinen Dank. Viele spannende Legenden erzählen von den guten Taten des Nikolaus, dem Bischof von Myra.


Lebendig und eindrücklich erzählt Dir der Autor Anselm Grün in diesem Buch über das Leben des heiligen Nikolaus, der vor vielen hundert Jahren lebte. Mit kräftigen, warmen Farben untermalen die Bilder von Giuliano Ferri die bekanntesten Legenden, die sich um das Leben des heiligen Nikolaus ranken: von den drei Goldklumpen, dem Kornwunder von Myra, der Rettung der Seeleute und dem vermeintlich ertrunkenen Sohn.


Altersempfehlung: ab ca. 5 Jahren

Verlag Herder

www.herder.de


1. Auflage 2018

Hardcover 

32 Seiten

ISBN 978-3-451-71467-2

Hilfe, die Herdmanns kommen

Geschrieben von Barbara Robinson

Deutsch von Nele und Paul Maar

Illustriert von Anke Kuhl


Das kann ja heiter werden! Im ganzen Viertel ist man sich einig: Die Kinder der Familie Herdmann sind die schlimmsten Kinder aller Zeiten. Sie lügen, klauen, rauchen Zigarren und bringen die Nachbarn zur Verzweiflung. Sie wohnen über einer Garage im Westend und wo andere Leute Rasen in ihrem Vorgarten haben, liegen bei den Herdmanns Felsbrocken. Wo andere Menschen schöne Blumen pflanzen, züchten die Herdmanns giftige Sträucher. Nur in der Sonntagsschule ist man vor ihnen sicher, denn mit Jesus und Gott haben die Herdmann-Kinder so gar nichts am Hut. Eigentlich. Ausgerechnet diese Kinder ergattern die Hauptrollen für das Krippenspiel in der Kirche. Jeder, aber auch wirklich jeder, erwartet die schlimmste Aufführung, die es je gegeben hat.


Normalerweise sind die Proben für das Krippenspiel stinklangweilig, aber dieses Jahr sind alle Kinder gespannt wie ein Flitzebogen – keiner will verpassen, was die Herdmanns Furchtbares anstellen. Die Leiterin des Krippenspiels macht sich auf das Schlimmste gefasst: So lange kein Blut fließt, lässt sie alles durchgehen. Die Herdmanns hören die Weihnachtsgeschichte zum ersten Mal und krähen schon in der ersten Probe: „Wie ging es denn überhaupt los? Fangen Sie doch mal am Anfang an!“ Alles ist neu für sie: die Hirten, die Weisen aus dem Morgenland, der Stern, der Stall. Wie jetzt, kein Platz in der Herberge… „Nicht mal für Jesus?!“ Die rotzfreche Eugenia ist empört. Ihre kleine Schwester Hedwig hält den Engel des Herrn für Batman. König Herodes ist ein mieser Typ, der verprügelt gehört, finden die Herdmann-Brüder. „Gerade geboren, und schon wollen sie ihn umlegen.“ Wird es das schrecklichste Krippenspiel aller Zeiten? Doch auf einmal hören die Herdmanns aufmerksam zu und wollen sogar in die Schulbibliothek, um herauszufinden, was aus dem fiesen Herodes geworden ist. 


Weihnachtswunder sind nicht nur da zu finden, wo es hübsch, niedlich und aufgeräumt zugeht. Man findet sie oft dort, wo man sie am wenigsten erwartet – vielleicht oder sogar ganz bestimmt bei den schlimmsten Kindern aller Zeiten...


In den USA gehören die Geschichten über die Geschwister Herdmann zur beliebtesten Lektüre bei Schulkindern im ganzen Land. Auch bei uns in Deutschland ist dieser Weihnachtsklassiker über die "Orgelpfeifen des Schreckens" (DIE WELT) seit über 40 Jahren sehr beliebt. "Hilfe, die Herdmanns kommen", geschrieben von der Autorin Barbara Robinson, erschien erstmals 1972 in den USA und 1974 in Deutschland. Übersetzt wurde das Buch von einem der erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautoren Paul Maar und seiner Frau. 2017 brachte der Verlag Friedrich Oetinger eine Neuauflage heraus, die von der Illustratorin Anke Kuhl gestaltet wurde – in ihren Zeichnungen erzählt Anke Kuhl ihre ganz eigene, urkomische Herdmann-Geschichte: jedes Bild eine Lachgarantie! Unser Liebling: Die Herdmanns gehen auf König Herodes los und erteilen ihm eine wahrhaftige Herdmann-Lektion.


Gute Nachricht für alle, die von den Herdmanns nicht genug kriegen können: Beim Oetinger Verlag sind auch Band 2 und 3 erschienen.


Achtung, die Herdmanns sind zurück (Band 2, ISBN 978-3-7891-4614-5)

Vorsicht, die Herdmanns schon wieder (Band 3, ISBN 978-3-7891-4617-6)


Altersempfehlung: ab 8 Jahren

Verlag Friedrich Oetinger

www.oetinger.de


4. Auflage 2017

Hardcover 

128 Seiten

ISBN 978-3-7891-0771-9

Das Hirtenlied

Geschrieben von Max Bolliger

Illustriert von Stepán Zavrel


Es war einmal ein alter Hirte, der die Nacht liebte und um den Lauf der Gestirne wusste…“. 

Der alte Hirte kennt den nächtlichen Sternenhimmel gut und weiß um die Prophezeiung: Ein König wird kommen, ER wird kommen. Nur wann? Und wird ER so kommen, wie der kleine Hirtenjunge ihn erwartet – mit Krone, Silberschwert und Purpurmantel? Wie man sich einen König eben vorstellt – mächtig und prunkbeladen? Für einen solchen König übt der Enkel des alten Hirten fleißig von morgens bis abends auf seiner Flöte, weil er ihn würdig empfangen möchte. Keiner spielt so schöne Melodien auf der Flöte wie er. Eines Nachts stehen die lang ersehnten Zeichen am Himmel und die Hirten machen sich auf den Weg. Aber der König kommt anders, als ihn alle erwarten…


Der Autor Max Bolliger schreibt in diesem Buch von einer bekannte Adventslegende, die von den Ereignissen der Heiligen Nacht aus Sicht der Hirten erzählt. Dunkel und eindrucksvoll zeichnet der Künstler Stepán Zavrel die Stimmungen der Nächte nach, reich an Sternen, Schnee und voller Zauber.


Der Name des Illustrators oder die Zeichnungen kommen euch vielleicht bekannt vor – der Prager Künstler hat neben vielen anderen Büchern auch eine unserer liebsten Kinderbibeln zeichnerisch gestaltet – die Kinderbibel „Mit Gott unterwegs“, geschrieben von der Autorin Regine Schindler. Stepán Zavrel war einer der zwei Gründer des Schweizer Verlags Bohem Press, der bald sein 50jähriges Jubiläum feiert.


Altersempfehlung: ab 3 Jahren

Bohem Press AG

www.bohem.ch


1. Auflage 2018 

Hardcover 

32 Seiten

ISBN 978-3-85581-527-2